Gesundheitsmanagement für Firmen == Physiotherapie Vorpahl - Roetgen (Kreis Aachen)

Firmenphilosophie von Klaus Vorpahl

"Bei guten und effektiven Fortbildungen sind die Betrachtungsweisen unterschiedlich. Die Resultate sollten gleich gut sein. Aus diesem Grund benötige ich nicht 10 verschiedene Fortbildungen, sondern einige wenige, die ich wirklich beherrsche und mit denen ich 'spielen' kann.
Für das beste Resultat!"

Interview zum Thema Firmengesundheit mit Klaus Vorpahl
Demographie-Expertin NRW: Herr Vorpahl, Sie bieten den Firmen in der Region ein Angebot zur Firmenfitness. Was genau verstehen Sie darunter und wie kam es dazu?
Klaus Vorpahl: Immer häufiger kommen Patienten in meine Praxis, die von chronischen Überlastungssymptomen geprägt sind.
Im Gespräch mit den Patienten erfahre ich natürlich, dass auf der einen Seite die volle Arbeitskraft gefordert wird und auf der anderen Seite der Druck (und das im wahrsten Sinne des Wortes) den Anforderungen nicht mehr Stand zu halten, immer größer wird.
Demographie-Expertin NRW: Sehen Sie diese Problematik denn ausschließlich bei älteren Mitarbeitern?
Klaus Vorpahl: In den Spätfolgen ja, der Grundstein wird natürlich schon in den Berufsanfängen gelegt.
Demographie-Expertin NRW: Was genau meinen Sie damit?
Klaus Vorpahl: Also, ca. 1/3 des Tages entfällt jeweils auf Schlaf, Freizeitgestaltung und Arbeit. Während der Arbeitsphase kennt der Mitarbeiter kaum Möglichkeiten sich rationell, effektiv und Gesundheitsbewusst zu verhalten. Wie genau die andere Zeit genutzt wird, ist natürlich auch fraglich und individuell sehr verschieden.
Die Lebensarbeitszeit wird, bedingt durch den Demographischen Strukturwandel immer länger, so dass Prävention immer wichtiger wird. Für den betroffenen Mitarbeiter und natürlich auch für die Betriebe. Denken Sie hierbei nur mal an die direkte Kostenersparnis bei niedrigem Krankenstand, um nur einen Vorteil zu nennen.
Demographie-Expertin NRW: Nun bieten Sie ja im Bereich des Gesundheitsmanagements für Firmen ein Gesundheitskonzept an. Was genau beinhaltet dieses Konzept und wie unterscheidet es sich zum klassischen Angebot, wie beispielsweise der Rückenschule im Betrieb?
Klaus Vorpahl: Rückenschulen sind in der Regel Gruppenstunden, die allgemein ein besseres Bewegungsgefühl vermitteln. Ich selber sehe eher den individuellen Bedarf, dass heißt, den einzelnen Mitarbeiter in den Handlungsmittelpunkt zu stellen. Das bedeutet bei meinem Konzept einen ganz neuen Ansatz. So wird zu Beginn die persönliche Belastung eines jeden Mitarbeiters ermittelt. Danach erhält der einzelne Mitarbeiter eine auf ihn abgestimmte Handlungs- und Haltungsempfehlung. Ergänzt wird das Konzept noch durch ein entsprechendes Trainingsprogramm. Erst diese Kombination aus individueller Analyse, individueller Handlungsempfehlung und entsprechender Kompetenzvermittlung kann so in kurzer Zeit zu einer wirklich nachhaltigen Verhaltensänderung führen.
Demographie-Expertin NRW: Das hört sich nach einem interessanten neuen Ansatz an. Nun sprachen Sie von einer individuellen Bedarfsermittlung. Heißt das, Sie sehen als Physiotherapeut anhand von Bewegungsabläufen späteres Überlastungspotential bei den Mitarbeitern auch durch Beobachtung?
Klaus Vorpahl: Ja, das darf ich so sagen. Denn durch meine Tätigkeiten und Erfahrungen, insbesondere auch in der Funktion des Mannschaftsbetreuers einer erfolgreichen Handballmannschaft, konnte ich durch genaue Beobachtung meine Wahrnehmung sehr gut schulen und durch entsprechende Trainings- und Verhaltensempfehlungen zur Leistungssteigerung und zum Wohlbefinden der Spieler erheblich beitragen.
Ebenso vervollständigt die langjährige Erfahrung mit meinen Patienten und entsprechende Fortbildungen das Bewusstsein für diese Zusammenhänge.
Demographie-Expertin NRW: Ihre Sicht- und Vorgehensweise klingt sehr überzeugend. Für welche Unternehmen ist dieses Konzept denn gedacht und wie ist die Vorgehensweise, wenn man nun ein solches Konzept für seinen Betrieb umsetzen möchte?
Klaus Vorpahl: Im Prinzip für jedes Unternehmen, dem seine Mitarbeiter und deren Arbeitskrafterhaltung am Herzen liegt. Erfahrungsgemäß beginnt man erst einmal mit einer Abteilung (ob nun in der Produktion oder der Verwaltung), meist ziehen die anderen dann mit Freude und Engagement nach. Zuerst einmal sollte der Betrieb mit mir Kontakt aufnehmen und in einem ersten Gespräch wird der Hauptbedarf ermittelt. Meist ergibt sich dann schon eine spezielle Vorgehensweise, der am Ende ein verhältnismäßig geringer Kostenaufwand einer ernormen Kostenersparnis gegenüber steht.
Demographie-Expertin NRW: Herr Vorpahl, für mich klingt Ihr Konzept wirklich plausibel und sinnvoll. Ich bedanke mich für dieses interessante Gespräch und wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihr Vorhaben.